Tagebuch Jella und Jacko 3. Lebensjahr
 

zum Tagebuch vom 2. Lebensjahr

 

26.03.2020 Wie geht es euch ihr Lieben ? Bestimmt sind bei euch auch größtenteils die Dosis jetzt viel zu Hause. Wir hören immer von Corona und das alle zu Hause bleiben sollen. Finden wir ja echt Klasse. Unsere Leute sind viel mehr da als sonst. Klar, sie gehen mal Einkaufen. Und zum Glück war es die letzten Tage so kalt, das sie nicht lange in den Garten verschwunden sind. Sie meinen es gibt im Moment nicht so viel zu tun. Wir sind darüber nur froh.

Auf Balkonien scheint zwar oft die Sonne. Aber es ist so kalt, das wir an unser verwöhntes Fußbodenheizungspopöchen frieren. Können da nicht lange bleiben. Und immer nur Vögelchen beobachten ist langweilig. Aber habt ihr auch schon gemerkt das die ersten Insekten schon wieder unterwegs sind ? Jetzt schwirrt schon wieder jeden Tag etwas herum. Es sollen Wespen sein und gefährlich für uns. Püüüh, wir wollen die trotzdem fangen. Sind doch froh uns endlich wieder sportlich zu betätigen. Aber unsere Dosenöffner passen da genau auf das wir nichts erwischen. Gemein.

Haben unseren genau eingerichteten Tagesablauflaufplan. Und wehe es wird nicht so gemacht wie wir wollen. Solange die Dosis am Frühstückstisch sitzen, sind wir ja noch ruhig. Manchmal müssen wir sie aber schon daran erinnern endlich fertig zu werden. Jacko schaut dann genau zu was gegessen wird. Er positioniert sich direkt auf unserer Küchenbar. Dort hat er einen richtig guten Überblick über alles. Kann auch genau schauen ob vielleicht etwas zum Naschen auf dem Tisch ist. Das macht er bei jedem Essen. Dosine meint immer er ist unser Stasibeauftragter. Was das auch sein mag. Dann helfen wir erst einmal beim Bettenmachen. Einer verschwindet unter der Tagesdecke und der andere muss suchen. Klaro ist dann nicht mehr alles ordentlich. Aber Dosine macht das eben noch einmal von vorn. Sind dann endlich auch unsere Kistchen sauber, sitzen wir schon hinter der Wohnungstür. Wann dürfen wir endlich unseren Rundgang durch das Haus machen. Wir maunzen als Ansporn doch etwas schneller die Tür zu öffnen.

Schade das unser Haus nur 3 Etagen hat. Da gibt es nicht so viel zu erschnüffeln. Nur ganz oben steht immer ganz viel da. Und manchmal kommt dann auch eine nette Frau heraus und redet mit uns. Haben ganz große bodentiefe Fenster im Treppenhaus. Da können wir auch mal die Vögelchen im Innenhof beobachten. Nur wenn plötzlich der Aufzug rauscht, dann rennen wir ganz schnell wieder in die Wohnung. Wissen ja nie wer da unterwegs ist. Schauen dabei sehnsuchtsvoll zur Tür von unseren Dosis ihrer Nachbarin. Das ist eine ganz liebe Person. Manchmal versorgt sie uns auch wenn unsere Leute unterwegs sind. Und sie lässt uns ihre Wohnung erkunden. Dort sieht es ganz anders aus und ist für uns super interessant.

So lange dürfen wir aber nicht im Haus herum strolchen. Wir werden bald gerufen wieder in die Wohnung zu kommen. Unsere Dosenöffner haben ja nicht so lange Lust an der Wohnungstür zu stehen und aufzupassen das wir nicht die Treppe hinunter sondern nur hinauf pfoteln. Aber wir kommen auch gern wieder rein. Wissen wir doch das nun unsere "Schönheitspflege" kommt. Wir werden dann gebürstet und "chic" gemacht und genießen das in vollen Zügen. Oft machen wir dabei die Augen zu und könnten da stundenlang liegen bleiben. Dosine erzählt uns dann ganz viel, wir lauschen und genießen.

Ja und dann kommt die Hausarbeit dran. Wir helfen überall feste mit. Passen auch genau auf das alles richtig gemacht wird. Sind dann am Mittag total geschafft von der vielen Arbeit und brauchen unseren Schönheitsschlaf. Der kann manchmal ganz lange gehen. Jella ist nicht so dolle müde. Sie will immer mal zwischen den Nickerchen geknuddelt werden. Komisch ist sie ja. Sie will unbedingt das mit ihr auf dem Bett geknuddelt wird. Sie sitzt vor der Schlafzimmertür und will nirgends anders hin zum Kuscheln und Schmusen. Naja, Mädchen. Die sind immer kleine Diva's. Am Abend brauchen wir unsere Spielezeit. Alleine können wir nicht spielen. Wir toben da nur herum und jagen uns. Da geht es Schrank hoch und runter, große Sprünge das es kracht und wilde Raserei. Mit den Dosis ist das viel besser. Und das Leckerlifangspiel können wir sowieso nicht alleine.  Nachts, haben wir inzwischen gelernt, wird geschlafen. Ja gut, manchmal schnurrt Jacko auch die Dosis an und will sie Putzen und Schmusen. Aber nicht immer. Nur wenn er am Tag zu viel geschlafen hat und absolut nicht müde ist. Und das kann schon mehrmals die Woche vorkommen *kicher*.

Jetzt haben wir aber ganz viel geschrieben und ihr kennt unseren Tagesablauf. Der ändert sich nur wenn Besuch kommt. Aber zur Zeit ist ja richtig langweilig denn es kommt ja keiner. Darf keiner kommen meinen unsere Dosenöffner. Hoffentlich ändert sich das bald wieder. Wir brauchen Besuch und Abwechslung. Passt alle ganz gut auf euch und eure Leutchen auf. Genießt die Zeit solange sie viel zu Hause sind. Allen Kranken gute Besserung und bis bald liebe Schnurrer von Jella und Jacko

   
25.02.2020 Ich habe mir die Genehmigung von Jella und Jacko eingeholt und darf hier auch einmal etwas schreiben. Wahrscheinlich sind viele Tierbesitzer auch der gleichen Meinung wie ich. Unsere Haustiere sind schlauer als allgemein angenommen wird. Vieles ist bestimmt Instinkt, aber einiges für mich nicht. Allgemein sind ja Miezekatzen schwer zu erziehen. Aber Jella und Jacko wissen genau was sie dürfen und was nicht. Das Verbotene wird zwar oft trotzdem schamlos ausgenutzt sobald keiner im Raum ist. Sie reagieren aber sofort wenn einer den Raum betritt.

Viele Worte von uns sind so in ihren kleinen Köpfchen, das sie gleich umgesetzt werden. Einige von vielen Beispielen ist das Wort "Futterchen". Kaum ausgesprochen, wird in die Küche geflitzt. Bei dem Wort "Leckerli" sitzen alle beide im Wohnzimmer und warten, das ihr Fangspiel beginnt. Und wenn es bis zu einer bestimmten Uhrzeit nicht erfolgt ist, dann wird aber Druck auf die Dosis ausgeübt. Bei dem Wort "Chicmachen" legen sich unsere kleinen Racker parat zum Bürsten (Meistens zumindest, manchmal hat auch einer von Beiden keine Lust und braucht Extraeinladung *lach*). Sie flitzen bei dem Wort " wollt ihr raus ?" schnell zur Wohnungstür. Wissen sie doch, das sie ihren Spaziergang durch das Treppenhaus machen können. Fällt das Wort "Bettchen machen" sind sie ganz fix im Schlafzimmer und "helfen" feste mit. Ich könnte ganz, ganz viele Beispiele aufschreiben.

Manchmal ist es mir richtig unheimlich wenn ich etwas sage und sie reagieren vollkommen passend. Gestern habe ich z.B. zu Jacko gesagt als er Jella wieder mit seiner Putzattacke aus meinen Bett vertreiben wollte: "Jacko du brauchst nicht die Jella zu Putzen. Putze lieber dich". Und prompt fängt er an sich selbst zu Putzen. Solche Momente gibt es ebenfalls ganz viele. Dann denke ich immer das sie genau alles verstehen. Für mich jedenfalls sind Haustiere schlau !!

Ich kann aber überhaupt nicht verstehen weshalb unsere zwei (außer im Bett) nur auf harten Oberflächen liegen. Obwohl hier überall auf den Schränken Kuschelbettchen, Körbchen, Häuschen u.u. stehen, wird sich daneben gelegt auf den nackten Schrankboden. Jella liegt am liebsten auf den Fußboden. Und das nicht nur im Winter wenn die Fußbodenheizung an ist. Jacko mag harte Waschbecken, Tischplatten und ebenfalls Fußböden. Nur Nachts liegen sie gern weich mit im Bett.

Und im Gegensatz zu Bienchen und Luis, wird die Couch nur genutzt um mal unter den Überwurf zu kriechen und sich zu verstecken. Auf Schoß liegen oder neben uns auf Sofa gibt es nicht. Nur zum neugierig beschnuppern wenn etwas Neues auf Couchtisch steht. Neugierde wird sowieso sehr groß geschrieben. Die kleinen Schnuppernasen müssen überall rein gehangen werden.

Wir lieben Jella und Jacko vom ganzen Herzen. Sie sind unser Sonnenschein. Möchten sie nie wieder missen und jeder Tag mit ihnen ist wunderschön, bringt etwas zum Lachen und erfüllt unsere Herzen mit Freude. Das Schönste für mich ist, seit meinen Kindertagen schon, mit einer Miezekatze zu kuscheln. Und das kann ich täglich ausgiebig. Die beiden lieben das ganz sehr. Jella ist eine kleine Prinzessin. Mein Schneckchen. Jacko ist ein Kuschelbär und mein Struppi.

Ich könnte noch ganz viel über unsere Lieblinge schreiben. Aber das wird dann zu viel zum Lesen und ich bekomme mit Jella und Jacko Ärger. Es ist ja ihr Tagebuch. Vielleicht darf ich das irgend wann mal wieder. Gruß von Dosine Heidrun an alle Haustierbesitzer

   
15.02.2020 Heute müssen wir euch mal wieder etwas berichten. Vorige Woche haben unsere Dosis plötzlich unsere Transportkisten angebracht. Wir ahnten schon nichts Gutes. Und dann wurden wir in diese Dinger hinein gesteckt. Natürlich haben wir uns gleich lautstark beschwert. Aber genützt hat es nichts. Wir wurden damit in das Auto gepackt und kamen beim Weißkittel an. Dosine meinte das wir wieder unsere Impfung erhalten sollen. Sie hatte sich außerdem um Jacko's Fellchen bissel Sorgen gemacht. Jacko seine schöne Halskrause war ganz wenig geworden und sein Fellchen am Rücken  kurz.

Wir wurden alle beide von der Weißkittelin überall angefasst. Sogar den Mund hat sie uns aufgemacht. Brrrr. Aber unsere Zähnchen fand sie super. Jacko der Angsthase hat sich ganz sehr an die Dosine angeschmiegt. Der ist ein richtiger Schisser. Komisch, wir haben die Spritze gar nicht gemerkt. Aber uns kam alles viel zu lange vor. Unsere Dosenöffner haben mit der Tierärztin geredet und geredet. Bis sie dann endlich überzeugt waren das Jacko vollkommen gesund und sein Fellchen normal ist. Da wir ja nur immer mal kurz auf Balkonia waren in letzter Zeit und zu Hause eine Fußbodenheizung, haben wir kein richtiges Winterfellchen. Es ist für uns wie Sommer im warmen Zimmern. Brauchen auch keine Vitamine oder sonstiges zusätzlich zum Futter zum Glück. Wir sind alle beide kerngesund.

Könnt ihr euch vorstellen wie froh wir dann waren wieder zu Hause zu sein ? Waren total geschafft und mussten erst einmal eine Runde schlafen. In dieser Nacht haben wir auch noch ganz viel Erholungsschlaf gebraucht. Nur Dosine hatte keinen richtigen Schlaf *kicher*. Wir haben uns alle 2 auf ihre Bettdecke geschmissen und uns ganz breit gemacht. Platz war da nur noch ganz wenig für sie da. Aber sie hat uns liegen gelassen und ist ganz weit zum Dosimann ins Bett mit gerutscht. Fanden wir ja ganz lieb. Machen das öfters mal. Wir wollen immer nur auf ihrem Bett schlafen. Und dann hören wir sie immer Grummeln so etwa wie "Überhaupt kein Platz im eigenen Bett".

Zur Zeit futtern wir mal wieder gut. Ich, die Jella, futtere sehr gerne und habe Jacko jetzt mit dem Gewicht überholt. Ich wiege 6,2 kg. Jacko nur 5,9 kg. Der düst aber auch den ganzen Tag wie verrückt herum. Ich habe sogar unseren Papa überholt. Der wiegt 6,0 kg und ist ein schlanker Kater. Jacko kommt demnach nach seinem Erzeuger. Jacko futtert aber auch viel mehr Trocken- als Nassfutter. Bei mir ist es umgekehrt. Ich meckere schon wenn der Futternapf noch nicht leer ist. Brauche immer einen Vorrat und mag keine leeren Näpfe. Maunze aber nur wegen Futter und wegen Schmusen. Im Gegensatz zu Jacko. Der muss den ganzen Tag ganz laut immer was erzählen. Das Dumme ist nur, das die Dosis nicht alles verstehen *lach*. So, macht's gut bis zum nächsten Mal.

   
01.02.2020 Bei uns gibt es überhaupt nichts Neues zu berichten. Das Wetter ist so doof, da schlafen wir ganz viel. Nur am Abend wollen wir aber bespaßt werden. Immer dann, wenn die Dosis gerne Ruhe hätten *hihi*. Vormittags sind wir ja ganz sehr mit dem Haushalt beschäftigt. Helfen überall feste mit. Manchmal bekommen wir dann auch Gemecker. Wenn gerade frisch gewischt wurde z.B., dann pfoteln wir doch zu gern über den nassen Fußboden. Unsere Pfötchenabdrücke sind dann nicht zu übersehen. Dosine muss dann immer noch einmal von vorn anfangen. Sie sagt immer es sieht bei uns aus wie in einem Kindergarten. Überall haben wir unser Spielzeug verteilt. Kaum hat sie es aufgeräumt, schon dekorieren wir es wieder in jedem Zimmer.

Ab und zu bringen uns die Dosenöffner etwas Neues zum Spielen mit. Aber das Geld können sie lieber in Leckerlis anlegen. Wir spielen doch zu gerne mit jeglichen Bindfäden, Schnüren oder sonstigen Stricken. Und natürlich mit unseren bunten Pfeifenreinigern. Die verteilen wir in der ganzen Wohnung. Wenn sie unter den Teppich oder Schrank rutschen, dann haben wir viel Spaß beim Hervorangeln. Auch wenn es manchmal nicht klappt und diese Dingerchen nicht zu fassen sind. Am liebsten spielen wir jedoch mit den Dosis. Zu zweit gibt es bei uns nur Toben. Vom obersten Platz vom Kratzbaum, auf den Esstisch gesprungen und quer durch die Wohnung rasen. Das macht Freude.

Ich, der Jacko, muss meine Schnuppernase überall reinhängen. Es gibt nichts wo ich nicht mit dabei bin. Wenn ich beim Essen kochen helfen will, dann bekomme ich auch Gemecker. Dabei schaue ich doch nur ob alles richtig gemacht wird. Möchte am liebsten mit auf der Herdplatte sitzen. Aber leider darf ich das nicht. Bei so vielen Sachen die ich nicht darf, muss ich ganz viel Mauzen. Muss ja meine Unmut äußern. Kann dann auch ganz kläglich jammern. Bin erst zufrieden wenn ich Schmuseeinheiten bekomme. Ich weis genau was ich will und habe meine Methoden das auch durchzusetzen. Entweder zwicke ich Dosine in die Beine oder ich versuche sie zu Putzen. Kämpfe wie ein kleiner Löwe um an ihre Haare zu kommen. Schleich mich auch manchmal von hinten an. Leider schaffe ich es trotzdem nicht. Nachts packt sie ihre Haare sogar einfach in ein Tuch oder Art Mütze ein. Finde ich ja gemein von ihr. Jella maunzt nur herum wenn ihr wieder nach Schmusen ist. Und das oft zu Zeiten, wo die Dosis beschäftigt sind und sich nicht gerade um sie und ihre Bedürfnisse kümmern können. Sie lässt aber auch nicht locker. Das finde ich super. Das haben wir fein gelernt unseren Leutchen in den Ohren zu liegen *lach*. Schließlich sind wir die wichtigsten im Haus. Jawoll, feste nick.

Hier noch ein paar Fotos von uns:

 

   
o8.01.2020

Heute möchten wir wieder einmal über uns ein wenig berichten. Weihnachten und Silvester sind vorbei und ein neues Jahr hat begonnen.

Heiligabend war für uns nicht so spannend. Am frühen Nachmittag wurden wir in das Wohnzimmer gerufen und bekamen unser Geschenk schon. Es war für jeden eine Weihnachtsmaus. Schön knuffig war die und roch ganz dolle nach Baldrian, Dinkel und Katzenminze. Wir waren alle beide ganz begeistert von der schönen Maus. An dem langen Schwanz konnten wir sie packen und durch die Luft schmeißen. Einen neuen Spielwedel bekamen wir auch. Aber der hat uns nicht so interessiert. Die Maus war genau das Richtige für uns. Wir haben damit herum getobt und gar nicht gemerkt, das sich unsere Dosis inzwischen angezogen und verabschiedet haben. Erst spät am Abend kamen sie wieder. Aber wir waren beschäftigt und haben nach dem langen Spielen ein Schläfchen gehalten bis sie wieder nach Hause kamen.

 

  Silvester war es dieses Jahr bei uns wieder ganz laut. Schon am Nachmittag hat es immer geknallt. Jella ist eine furchtlose Mieze. Sie wollte immer schauen was draußen los ist. Aber ich, der Jacko, hatte schon Angst. Besonders als es so richtig los ging mit der Knallerei. Dosine hat mir immer gesagt es ist alles gut. Aber ich bin wie ein Tiger durch die Wohnung. Versteckt habe ich mich nicht. Aber so richtig wusste ich mit mir nicht wohin. Zum Glück ist der doofe Krach wieder vorbei.

Jella ist eine richtig kleine Diva. Sie lässt sich von fremden Menschen nur ungern anfassen und möchte auch nur ihr gewohntes Futter. Sie ist sehr zurückhaltend und wird nur energisch, wenn sie etwas will. Dann kann sie aber ganz laut Schimpfen und möglichst muss alles gleich sein. Mal ein wenig warten geht bei ihr gar nicht. Sie mag nach wie vor nur mit Dosi auf dem Bett liegen und schmusen. Woanders geht bei ihr nicht. Es muss auch unbedingt die Dosine sein mit der sie Kuschelzeit haben möchte. Ich schleiche mich dann unter die Tagesdecke damit ich auch dabei bin. Ohne mich geht ja gar nichts. Wenn der Dosipapa sich mit Jella hinlegen will, dann geht sie meistens und will das nicht. Ich sage ja, Diva eben.

Ich bin sehr neugierig und hänge meine Nase in jeden Schrank, in jede Tasche und überall rein. Möchte immer der Mittelpunkt sein. Ich liebe es wenn Besuch kommt und mit mir herum tobt. Es kann richtig abenteuerlich zugehen. Wenn ich mit meiner Schwester tobe, dann hat sie Respekt vor mir. Sie legt sich auf den Rücken und ergibt sich nach einer Weile. So muss es auch sein. Ich bin ja der "Herr" im Haus. Manchmal holt sie auch aus und gibt mir eine Backpfeife. Aber nur, wenn ich es zu dolle treibe. Dann ist mit ihr kein Kirschen essen.

Ich kann aber auch ganz charmant sein und mich einschmeicheln wenn ich etwas möchte. Der Platz abends im Bett an Dosines Füßen ist meiner. Legt sich Jella da einfach hin, was sie sehr oft macht, passt mir das gar nicht. Ich schleiche mich dann an sie an und putze sie solange, bis es ihr zuviel wird. Dann rückt sie endlich weg. Manchmal genehmige ich auch das sie neben mir liegen bleibt. Aber nur wenn sie sich nicht so breit macht.

Die Tagesdecke kann nicht abgemacht werden. Unsere Leute müssen so in das Bett. Wir finden es total kuschelig. Muss nur noch den Platz mit Jella tauschen.

Ich schmeichle mich auch ganz oft bei Dosine mit Putzen ein. Zumindest versuche ich es. Kann mich auch ganz leise von hinten an ihren Kopf anschleichen oder versuchen sie nachts im Bett durch Putzen wach zu bekommen. Leider mag sie das gar nicht. Sie hat jetzt öfters sogar ein Wäschenetz im Bett auf dem Kopf so das ich dass ich nicht an ihre Haare komme. Sieht komisch aus und ich finde es gemein. Ich will sie doch nur chic machen so wie sie uns chic macht, mit dem täglichen Bürsten. Komme aber einfach nicht zum Zug und muss ihr Nein leider akzeptieren.

Das Wetter ist in letzter Zeit nicht so schön. Es macht keinen Spaß auf dem Balkon zu sein. Jella ist sowieso eine kleine Frostbeule. Sie hat einen Fußbodenheizung verwöhnten Popo und ist schnell wieder in der warmen Stube. Dann sitzen wir am Fenster und wünschen uns ganz schnell den Frühling.

 

 

 

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