Tagebuch Jella und Jacko 3. Lebensjahr
 

zum Tagebuch vom 2. Lebensjahr

 

o8.01.2020

Heute möchten wir wieder einmal über uns ein wenig berichten. Weihnachten und Silvester sind vorbei und ein neues Jahr hat begonnen.

Heiligabend war für uns nicht so spannend. Am frühen Nachmittag wurden wir in das Wohnzimmer gerufen und bekamen unser Geschenk schon. Es war für jeden eine Weihnachtsmaus. Schön knuffig war die und roch ganz dolle nach Baldrian, Dinkel und Katzenminze. Wir waren alle beide ganz begeistert von der schönen Maus. An dem langen Schwanz konnten wir sie packen und durch die Luft schmeißen. Einen neuen Spielwedel bekamen wir auch. Aber der hat uns nicht so interessiert. Die Maus war genau das Richtige für uns. Wir haben damit herum getobt und gar nicht gemerkt, das sich unsere Dosis inzwischen angezogen und verabschiedet haben. Erst spät am Abend kamen sie wieder. Aber wir waren beschäftigt und haben nach dem langen Spielen ein Schläfchen gehalten bis sie wieder nach Hause kamen.

 

  Silvester war es dieses Jahr bei uns wieder ganz laut. Schon am Nachmittag hat es immer geknallt. Jella ist eine furchtlose Mieze. Sie wollte immer schauen was draußen los ist. Aber ich, der Jacko, hatte schon Angst. Besonders als es so richtig los ging mit der Knallerei. Dosine hat mir immer gesagt es ist alles gut. Aber ich bin wie ein Tiger durch die Wohnung. Versteckt habe ich mich nicht. Aber so richtig wusste ich mit mir nicht wohin. Zum Glück ist der doofe Krach wieder vorbei.

Jella ist eine richtig kleine Diva. Sie lässt sich von fremden Menschen nur ungern anfassen und möchte auch nur ihr gewohntes Futter. Sie ist sehr zurückhaltend und wird nur energisch, wenn sie etwas will. Dann kann sie aber ganz laut Schimpfen und möglichst muss alles gleich sein. Mal ein wenig warten geht bei ihr gar nicht. Sie mag nach wie vor nur mit Dosi auf dem Bett liegen und schmusen. Woanders geht bei ihr nicht. Es muss auch unbedingt die Dosine sein mit der sie Kuschelzeit haben möchte. Ich schleiche mich dann unter die Tagesdecke damit ich auch dabei bin. Ohne mich geht ja gar nichts. Wenn der Dosipapa sich mit Jella hinlegen will, dann geht sie meistens und will das nicht. Ich sage ja, Diva eben.

Ich bin sehr neugierig und hänge meine Nase in jeden Schrank, in jede Tasche und überall rein. Möchte immer der Mittelpunkt sein. Ich liebe es wenn Besuch kommt und mit mir herum tobt. Es kann richtig abenteuerlich zugehen. Wenn ich mit meiner Schwester tobe, dann hat sie Respekt vor mir. Sie legt sich auf den Rücken und ergibt sich nach einer Weile. So muss es auch sein. Ich bin ja der "Herr" im Haus. Manchmal holt sie auch aus und gibt mir eine Backpfeife. Aber nur, wenn ich es zu dolle treibe. Dann ist mit ihr kein Kirschen essen.

Ich kann aber auch ganz charmant sein und mich einschmeicheln wenn ich etwas möchte. Der Platz abends im Bett an Dosines Füßen ist meiner. Legt sich Jella da einfach hin, was sie sehr oft macht, passt mir das gar nicht. Ich schleiche mich dann an sie an und putze sie solange, bis es ihr zuviel wird. Dann rückt sie endlich weg. Manchmal genehmige ich auch das sie neben mir liegen bleibt. Aber nur wenn sie sich nicht so breit macht.

Die Tagesdecke kann nicht abgemacht werden. Unsere Leute müssen so in das Bett. Wir finden es total kuschelig. Muss nur noch den Platz mit Jella tauschen.

Ich schmeichle mich auch ganz oft bei Dosine mit Putzen ein. Zumindest versuche ich es. Kann mich auch ganz leise von hinten an ihren Kopf anschleichen oder versuchen sie nachts im Bett durch Putzen wach zu bekommen. Leider mag sie das gar nicht. Sie hat jetzt öfters sogar ein Wäschenetz im Bett auf dem Kopf so das ich dass ich nicht an ihre Haare komme. Sieht komisch aus und ich finde es gemein. Ich will sie doch nur chic machen so wie sie uns chic macht, mit dem täglichen Bürsten. Komme aber einfach nicht zum Zug und muss ihr Nein leider akzeptieren.

Das Wetter ist in letzter Zeit nicht so schön. Es macht keinen Spaß auf dem Balkon zu sein. Jella ist sowieso eine kleine Frostbeule. Sie hat einen Fußbodenheizung verwöhnten Popo und ist schnell wieder in der warmen Stube. Dann sitzen wir am Fenster und wünschen uns ganz schnell den Frühling.

 

 

 

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